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Nutzertrennung,
Firewall, Sicherheitsregeln, Audit,
Passworte, Backup, Viren,
Checkliste
Nutzertrennung
am Schichtenmodell
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Ziel ist die Verbindung der eigenen Computer über das
Datennetz aber die Verhinderung unerlaubter externer Zugriffe.
Die aktiven Komponenten des Datennetzes sind dazu in
gesicherten Räumen untergebracht. Im Ethernet bekommt jeder
Nutzer (Firma) ein separates IP-Netz-Segment zugewiesen (Layer 3).
In Layer 2 wird jedem Nutzer ein separates VLAN bzw. ELAN
zugeordnet. Konfiguriert wird das alles in den aktiven
Komponenten, so dass beim Nutzer nur noch die ihm zugewiesenen
IP-Adressen und Einstellungen am PC eingegeben werden müssen.

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Firewall
Zur
Kontrolle des Datenverkehrs vom und zum Internet wird eine
Firewall eingesetzt. Diese ist einerseits nach den Bedürfnissen
des Internetzugriff und andererseits nach höchstmöglicher
Sicherheit konfiguriert.
Leistung
-
"Verstecken"
des internen
Netzwerk -
Anonymisierung
durch dynamische
Adressumsetzung
-
Sperren bekannt
kritischer Ports (NetBIOS) -
Erkennung von
IP-Spoofing
(mehrfache MAC-Adressen)
-
DNS-Angriffe und
fehlerhafte
IP-Pakete -
Unterbindung des
Verbindungsaufbau
von außen
-
Protokollierung
von
Angriffsversuchen
Ohnmacht
- Konfigurationsfehler
oder Sabotage -
Fehler in
Betriebssystem
oder
Anwendersoftware
-
Schwache
Kennwörter -
Böswillige
Internetserver (Web-Spoofing, DNS-Spoofing)
-
Eingeschleuste
Sabotageprogramme
(Trojaner) -
Virusübertragung,
z. B.
Mail-Anhang
-
Unverschlüsselte
Datenübertragung
(POP3, Telnet) -
Physikalisches
Abhören
(Kathodenstrahl-
Monitore)
Dienste Die
unterschiedlichen Dienste im Internet nutzen bestimmte Ports. So
sind standardmäßig alle Ports gesperrt und nur benötigte wie
die für HTTP, FTP, SSL, POP3, SMTP und NNTP freigeschaltet. Bei
weitergehendem Bedarf (z. B. TELNET oder Homebanking) können weitere Ports
auch nutzerabhängig geöffnet werden. Die
Firewall ist auch in der Lage, die parkeigenen internen
IP-Adressen auf öffentliche Adressen umzusetzen, was für die
Erreichbarkeit von Geräten über das Internet (z. B. Webcams)
erforderlich ist.
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Sicherheitsregeln
Als
Grundlage für
ein sicheres
Arbeiten ist
eine
betriebliche
Sicherheitsstrategie unabdingbar. Diese
schriftlich zu
fixierende
security
policy müssen
alle
Beteiligten
kennen.
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Audit
Auch
eine regelmäßige Überprüfung der
Einhaltung von festgelegten Sicherheitsstrategien ist
unerlässlich.
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Passworte
Um
einen hohen
Grad an
Zugangssicherheit
zu erreichen, werden
Passwörter als
Authentifizierungsmerkmal
eingesetzt.
Natürlich
nutzen die
nichts, wenn
sie jeder
kennt oder ein
Zettelchen am
Monitor den
Zugang ermöglicht.
Andererseits dürfen
sie auch nicht
leicht zu
erraten (TEST,
1234,
"Name",
"Initialen",
...) oder zu
kurz sein. Ein
gutes Passwort muss
aus mindestens
6 Zeichen
(besser 8)
bestehen und
sollte
Buchstaben,
Zahlen und
Sonderzeichen
enthalten. Mindestanforderungen
an Passworte
sollten in
der
betrieblichen
security
policy
festgelegt
sein.
Beachten
muss man natürlich auch, dass PC-Betriebssysteme
unterschiedliche Stufen der Zugangssicherheit bieten. In DOS und
den darauf aufbauenden Systemen (Windows 95/98/Me) sind keine
oder nur einfache Zugangssicherungen implementiert. Systeme wie
Windows NT/2000 und dessen Nachfolger sowie UNIX und LINUX
gewähren einen wirklichen Schutz auf Benutzerebene.
Testen
Sie mal Ihre
Passworte und
überlegen
Sie, wo diese
hinterlegt
sind!
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Backup
Ist Ihnen das auch schon passiert:
Gestern war die Datei doch noch da und das Programm lief
wunderbar, aber jetzt ist alles im Eimer, nichts geht
mehr! Bloß gut, dass ein Backup des funktionierenden Standes zur
Hand ist. Oder etwa nicht???
In der security policy sollte es auch Aussagen zur
Datensicherung geben. Normalerweise sind dazu erstmal
Hardwarevoraussetzungen zu schaffen, die mit den
schnell wachsenden Datenmengen moderner Computer schritthalten.
Die Möglichkeiten reichen dabei von Disketten (1,44 MB) über
Wechselplatten (z. B. ZIP 100 MB, 250 MB, JAZ 2 GB) und
CD/CD-RW (ca. 650 MB) bis zu Streamern verschiedenster Technik (bis
40 GB und mehr). Am Besten ist ein automatisches Backup vorher
festgelegter Daten in bestimmtem Rhythmus.
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Viren
Was ist
das??? Plötzlich macht der Computer seltsame Dinge, obwohl er das nicht
soll. Vielleicht ist er krank und hat sich einen Virus eingefangen!
Wohl dem, der vorsorglich einen Virenscanner auf jedem Computer einsetzt.
Eine Firewall ist dafür kein Ersatz, sondern nur
die Ergänzung. Da sich die Viren massenhaft vermehren können und es
immer neue Arten gibt, muss auch die Antivirensoftware mithalten. Sinnvoll ist
eine schnelle und bequeme Updatemöglichkeit über das Internet.
Das Gefahrenpotenzial macht die folgende Grafik deutlich
.
Die möglichen
Wege der Infektion veränderten sich mit der Entwicklung der
Technik und der Kommunikationsbeziehungen. So ist mittlerweile
E-Mail der häufigste Verbreitungsweg. Auch die Popularität von
Produkten zur Erzeugung eigener Viren (hauptsächlich Makro-Viren) nimmt
zu!
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Checkliste
Datensicherheit
Eine kurze
Überprüfung wichtiger Maßnahmen zur Datensicherheit kann mit
Hilfe einer kurzen Checkliste
durchgeführt werden. Ausführlichere Informationen sind beim
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zu finden.
Damit lassen sich dann an die eigenen Bedürfnisse angepasste,
komplette Checklisten erstellen.
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